Mittwoch, 13. September 2017

aktive Unterstützung Klimaschutz- E- Bike für Pendler geeignet



Vorzüge E- Bike auch von Verkehrsverbünden aufgezeigt
Wichtiger Faktor können künftig E-Bikes sein. Der Verkehrsverband Transport for London weist auf seiner Website auf deren Vorzüge hin: ihre Tauglichkeit für Pendler, Umweltfreundlichkeit, Geschwindigkeit und Leistung bergauf.

E- Bike für Pendler geeignet
Rund 30 Millionen Pendler gibt es in Deutschland. Jeder zweite hat einen Arbeitsweg von weniger als zehn Kilometern. Auf diesen Distanzen ist das E-Bike oft das schnellste Verkehrsmittel. Es lohnt sich also umzudenken.
Eine Studie zeigt: Auch in Deutschland könnten die meisten Autopendler umsteigen.
Denn 82 Prozent der Pendler hierzulande haben einen Arbeitsweg von weniger als 25 Kilometern, jeder zweite deutsche Pendler fährt sogar weniger als zehn Kilometer zur Arbeit. Allesamt Strecken, die insbesondere mit dem E-Bike problemlos machbar sind. Das Angebot an Modellen ist dabei bunt und vielfältig.

Active Line und Active Line Plus von Bosch auch bei hotbike
Speziell für Fahrten im urbanen Raum hat beispielsweise Bosch E-Bike Systems mit der Active Line und Active Line Plus zwei neue Produktlinien auf den Markt gebracht, ausgestattet mit einem leichten und leisen Motor. Unabhängig vom passenden Antrieb ist es für den radelnden Pendler wichtig, dass Wege vorhanden sind, die genügend Sicherheit bieten und attraktiv sind. Beispielsweise sogenannte Protected Bike Lanes, also breite Radwege entlang den Hauptverkehrsachsen, physisch vom Autoverkehr getrennt und ausschließlich für Radfahrer. Ist all das größtenteils gegeben, kommt die Motivation, auf Zweiräder wie das E-Bike umzusteigen, wie von selbst.

Steigerung der Lebensqualität und Förderung der Gesundheit
Denn im Durchschnitt verbringt jeder Erwachsene 11,5 Stunden täglich im Sitzen. Insbesondere bei Beschäftigten im Büro kommt die Bewegung oft zu kurz.
Pedelecs eignen sich perfekt für Pendler, die quasi nebenbei ihre Ausdauer und Fitness trainieren möchten.

Klimawandel fängt beim Radfahren an
Darüber hinaus tut aber jeder, der sich, anstatt in den Pkw zu steigen, aufs E-Bike setzt, nicht nur sich, sondern auch der Umwelt etwas Gutes.
Legt man einen durchschnittlichen Benzinverbrauch von acht Litern pro 100 Kilometer bei allen Pendlerautos in Deutschland zugrunde, ergibt dies einen Verbrauch von beinahe 70 Millionen Litern Benzin pro Tag.
Dadurch entstehen 156.000 Tonnen CO2.
Das Pedelec bietet also immenses Einsparpotenzial insbesondere in Städten
Und das wird immer wichtiger. Denn die Stadt als Lebensmittelpunkt, als Ort der Begegnung rückt wieder stärker in den Fokus. Weil wir alle unsere Städte neu entdecken.



Dienstag, 12. September 2017

Vorzüge und Vorteile des Radfahrens



Viele Vorzüge sprechen dafür: 
1. Gesundheit:
Radfahren verbessert Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, Koordination und Beweglichkeit. Wer zur Arbeit radelt, mobilisiert alle Hauptgelenke, auch die also, die später stundenlang im Bürostuhlwinkel verharren. In der halben Stunde, die man im Sattel verbringt, verbrennt der Körper etwa 200 Kalorien zusätzlich, beim Autofahren dagegen so gut wie nichts.

2. Lärmschutz und Umwelt

Zweiräder sind auch nahezu geräuschlos. Das ist kein Randproblem: Laut dem Umweltbundesamt fühlen sich mehr als die Hälfte der Deutschen durch Autolärm gestört, etwa 15 Prozent sind tagsüber einem Geräuschpegel von 65 Dezibel ausgesetzt - das ist ungefähr so, als würde ständig ein Staubsauger neben einem lärmen.
 
3. Schnelligkeit
der Stadt möglichst zügig von A nach B zu kommen, ist das Rad sehr oft die beste Wahl: Denn im Schnitt sind Fahrräder in urbanen Gebieten fast immer schneller als Autos. 
Und sie sind auch deutlich günstiger. Paul Tranter, Associate Professor an der University of New South Wales in Canberra, hat ausgerechnet, dass die Gesellschaft viel Geld sparen würde und Stadtbewohner zehn bis 15 Jahre früher in Rente gehen könnten, würden sie statt des Autos das Fahrrad nehmen. 
Grundlage seiner Berechnungen war die sogenannte soziale Geschwindigkeit: Zur effektiven Geschwindigkeit addierte er die externen Kosten, die die Gesellschaft tragen muss, vom Straßenbau bis hin zu Gesundheitsschäden aufgrund von Lärm und Abgasen.

4. Nachfrage nach qualitativen Rädern und Fahrradleasing
Unternehmen nutzen die Möglichkeit des Fahrradleasings und es wird tiefer in die Tasche gegriffen.

Die Räder dürfen geschäftlich und privat genutzt werden und erhalten umfassende Wartung, Akkuschäden eingeschlossen.

5. Nachfrage nach Rädern insbesondere nach E- Bikes steigt

Das zeigt auch die Statistik: Der Umsatz der Industrie in Deutschland wuchs dem Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) zufolge von 2006 bis 2016 von 1,5 auf 2,6 Milliarden Euro, 73 Millionen Fahrräder gibt es Schätzungen zufolge hierzulande, statistisch gesehen hat also fast jeder Einwohner ein Fahrrad.

6. Sondermodelle im Trend wie Lastenräder 


Fahrräder werden aber auch für innerstädtische Lieferdienste immer wichtiger. 
Lastenräder, zum Beispiel mit Elektroantrieb, können leichter Verkehrsstaus umfahren, brauchen weder Benzin noch große Parkplätze und sind günstig im Unterhalt. 
Etwas mehr als die Hälfte aller motorisierten Transporte könnten mit einem Lastenrad erledigt werden, heißt es in einer Studie der Managementberatung OC&C. Und: die umweltfreundlichen Lastenräder sind auch gut fürs Image der Lieferfirmen.